Kurz vorgestellt
Während des deutlichen
Anstiegs der Arbeitslosigkeit in den 80er Jahren, der immer mehr Menschen
ins berufliche Abseits stellte, entstand die Werkhof Idee.
Das Ziel, die ehemalige
Hohenlimburger Schlossbrauerei ein zwar unter Denkmalschutz gestellter,
aber zur Ruine verkommener Gebäudekomplex im Ortskern zu restaurieren
und renovieren und zu einem Kulturzentrum umzubauen, konnte, wenn auch
gegen erhebliche Widerstände, Mitte der 80er Jahre realisiert werden.
Durch diese Aktivitäten
entstanden Ausbildungsplätze im Bauhandwerk und im kaufmännischen
Bereich. Waren es zur Startphase 35 MitarbeiterInnen, so beschäftigt
die Werkhof gem. GmbH in den Bereichen: Bau, Verwaltung, Kultur, Ton-,
Licht-, Bild- und Videotechnik, Recycling, soziale Dienste, Möbel
und Wohnraumservice sowie Renaturierung, Landschaftsschutz und Flächenreaktivierung
heute ca. 350 MitarbeiterInnen. Betriebsräume wie Schreinerei, Schlosserei,
Malerwerkstatt, Elektro- und Elektronikwerkstatt, Fotolabor und Lichtstudio
sowie ein komplettes, professionelles Ton- und Fernsehstudio sind inzwischen
im Werkhof gebaut und eingerichtet worden und bilden die Grundlage einer
fundierten Qualifizierung und Weiterbildung für Menschen, die heute
aus dem Berufsleben ausgegrenzt werden.
Im Laufe der Jahre
entstanden 8 Sozialwohnungen sowie die Werkhof-Kneipe. Die Veranstaltungsräume
Saal, Katakombe und Lichtstudio werden jährlich von über 20.000
Gästen bei Konzert-, Kabarett- und Theaterveranstaltungen besucht.
Für Künstler, Theater- und Tanzgruppen, Vereine und in vielen
Bereichen ambitionierte Menschen ist der Werkhof das Begegnungszentrum
in der Region.
All dieses haben letzten
Endes arbeitslose Menschen geschaffen, die auf dem Arbeitsmarkt als sogenannte
Schwervermittelbare keine Chance mehr bekommen. Und gerade deswegen legt
die Werkhof gem. GmbH bei den Beschäftigungsprojekten besonderen
Wert auf die Qualifizierung der vom Arbeitsmarkt zugewiesenen MitarbeiterInnen,
um so die Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt zu erleichtern.
So entwickelte sich der Werkhof zum Dienstleistungszentrum für die
Region mit vielfältigen sozialen und kulturellen Aktivitäten.
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